Das Programm "Jugend ins Zentrum!"

Seit dem Frühjahr 2013 ist die Bundesvereinigung mit ihrem Konzept “Jugend ins Zentrum!” an dem Programm “Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beteiligt, das im Zeitraum 2013 bis 2017 bundesweit lokale Bündnisse aus mindestens drei Partnern unterstützt, die Angebote der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche mit erschwertem Zugang zu Kunst und Kultur durchführen.

Machen Sie mit!

 

Fördermittel "Jugend ins Zentrum!" für das Jahr 2017

Vom 1. Mai bis 31. Juli 2016 können bei der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. Anträge für Projekte mit einem Start ab 1. Januar 2017 eingereicht werden. Mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unter dem Motto „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ geförderten Konzept „Jugend ins Zentrum!“ fördert die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. auch in 2017 Angebote der künstlerischen und kulturpädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit erschwertem Zugang zu Kunst und Kultur. Innerhalb von fünf- bis neunmonatigen Projekten aus den Bereichen der bildenden oder darstellenden Kunst und der Medienarbeit können Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren mit ihren Ideen aktiv werden und sich in künstlerischen Disziplinen erproben. Es können Fördermittel in Höhe von 20.800 Euro von lokalen Bündnissen aus mindestens drei Projektpartnern beantragt werden.

Die Antragsunterlagen und wichtige Hinweise zur Antragstellung finden sich hier

Kultur macht stark: Wanka kündigt Fortsetzung an - Deutscher Kulturrat erfreut über Fortsetzungszusage

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, freut sich, dass Bundesbildungsministerin Johanna Wanka bei der ersten bundesweiten Tagung des Programms "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" die Fortsetzung des Programms angekündigt hat. Besonders freut den Deutschen Kulturrat, dass weiterhin mit Verbänden und Initiativen als Programmpartnern zusammengearbeitet werden soll.

Bundesministerin Johanna Wanka unterstrich in ihrer Eröffnungsrede zur Tagung, dass nach ihrer Auffassung "Kultur macht stark" wichtig für Deutschland ist. Weiter führte sie aus, dass ab heute zunächst bis zum Jahr 2017 zusätzliche 5 Millionen Euro für junge erwachsene Flüchtlinge bis 26 Jahre im Programm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" zur Verfügung stehen.

Die Fortsetzung des Programms wird vom zuständigen Berichterstatter im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags Swen Schulz, MdB (SPD) unterstützt, der bei der Tagung anwesend ist. Das belegt, dass das Programm auch im Parlament überzeugt hat.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Juror von "Kultur macht stark", Olaf Zimmermann, sagte: "Dass die Idee von "Kultur macht stark" richtig und gut war, war von Anfang an klar. Dass sie sich in der Praxis bewährt hat, belegt die positive Evaluierung eindrucksvoll. Dass der Weg über Verbände als Programmpartner wichtig ist, beweist das breite bürgerschaftliche Engagement vor Ort. Dass das Programm ausreichend flexibel für neue Aufgaben ist, zeigt die heute angekündigte Aufstockung um 5 Millionen Euro für Maßnahmen mit jungen erwachsenen Flüchtlingen, die nicht älter als 26 Jahre sind. Es liegt daher nahe, eine zweite Förderperiode von "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" einzuplanen. Dass Bundesministerin Johanna Wanka jetzt diesen Weg geht und ein Jahr vor dem Auslaufen des Programms die Fortführung ankündigt, zeigt den langen Atem des Hauses, der gerade in bildungspolitischen Fragen von Nöten ist. Das ist genau jetzt das richtige Signal."

(Pressemitteilung des Deutschen Kulturrates vom 06.04.2016) Diese finden Sie als pdf hier